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Präventive Maßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie


In diesem Bereich halten wir Sie mit aktuellen Informationen und Materialien auf dem Laufenden:

27.03.2020:


Liebe Gemeinde,


es ist schon der 5. Sonntag in der Fastenzeit, der nächste Sonntag mit leeren Kirchen und Straßen. Wir wollen, trotz der schweren Zeit mit offenen Augen und achtsamem Herzen durch die Fastenzeit gehen. Es ist eine Zeit der besonderen Verbundenheit mit Gott und den Menschen. Wir blicken auf Jesus und begleiten ihn auf seinem Weg. Wir nehmen Anteil nicht nur an seinem Leben, sondern wir erinnern uns in dieser Passionszeit an sein Leiden und Sterben. Damit hat Jesus sich solidarisch gezeigt mit allen Menschen dieser Welt, die leiden müssen unter Krankheit und Not, unter Ungerechtigkeit und Verachtung.

Leid und Not hat viele Gesichter. Manche Not entsteht, weil Menschen keine ausreichenden Möglichkeiten haben, für das Leben zu lernen. Lassen wir uns auch von Jesus selbst einladen, der sagt: „Kommt alle zu mir und lernt von mir!“ (Mt 11,28).

Von Jesus lernen, das bedeutet, Wege des Lebens, des Ausgleichs und der Versöhnung zu gehen. Begeben wir uns auf solche Wege und lernen wir, gemeinsam mit den Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika, für die wir uns in der Fastenaktion Misereor bemühen um eine zukunftsfähige Welt der Gerechtigkeit und Friedens.
Teilen und teilnehmen am Leid des anderen, dazu sind wir eingeladen. In diesen Tagen besinnen sich viele Menschen in unseren Gemeinden auf den Wert des Zusammenhaltens und der Solidarität. Die Folgen des Corona-Virus treffen leider diese jährliche Fastenaktion. Durch die Absage aller Gottesdienste entfällt diese enorm wichtige Sammelaktion. Dabei geht die Arbeit in den Hilfsprojekten weiter. Die dortigen Menschen sind auf unsere Solidarität angewiesen.


Daher habe ich eine kleine Bitte an Sie:

Wenn es möglich ist, spenden Sie bitte Ihre Kollekte an Misereor.

Das geht online (hier) oder auf das Spendenkonto von Misereor bei der Pax-Bank Aachen (IBAN: DE75 3706 0193 0000 1010 10, BIC: GENODED1PAX, Spenderservice Misereor: Tel.: 0241 442 125).


Vielen Dank für Ihr Zeichen der Solidarität und Zusammenhalten mit Menschen, die diese Hilfe wirklich dringend brauchen!


Evangelium: (Joh 11,1-10)
In jener Zeit war ein Mann krank, Lazarus aus Betanien, dem Dorf, in dem Maria und ihre Schwester Marta wohnten.
Maria ist die, die den Herrn mit Öl gesalbt und seine Füße mit ihrem Haar abgetrocknet hat; deren Bruder Lazarus war krank.
Daher sandten die Schwestern Jesus die Nachricht: Herr, dein Freund ist krank. Als Jesus das hörte, sagte er: Diese Krankheit wird nicht zum Tod führen, sondern dient der Verherrlichung Gottes: Durch sie soll der Sohn Gottes verherrlicht werden.
Denn Jesus liebte Marta, ihre Schwester und den Lazarus.

Als er hörte, dass Lazarus krank war, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er sich aufhielt. Danach sagte er zu den Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa gehen. Die Jünger entgegneten ihm: Rabbi, eben noch wollten dich die Juden steinigen, und du gehst wieder dorthin? Jesus antwortete: Hat der Tag nicht zwölf Stunden? Wenn jemand am Tag umhergeht, stößt er nicht an, weil er das Licht dieser Welt sieht; wenn aber jemand in der Nacht umhergeht, stößt er an, weil das Licht nicht in ihm ist.

Im heutigen Evangelium bekommt Jesus, der mit der Familie des Lazarus befreundet war, die Nachricht: Herr, dein Freund ist krank. Jesus aber lässt sich trotz der schlechten Botschaft zwei Tage Zeit und sagte absolut ruhig und ohne Eile, dass er Lazarus erwecken möchte, der eingeschlafen ist. Weil die Jünger das falsch verstanden haben, sagte Jesus klar: Lazarus ist gestorben. Und ich freue mich für euch, dass ich nicht dort war: denn ich will, dass ihr glaubt.


Bei Jesus merken wir im Zusammenhang mit dem Tod keine Eile. Er hat Zeit. Er weiß genau, was er tun soll. Er hat Zeit, noch zwei Tage an dem Platz seiner bisherigen Tätigkeit zu bleiben. Er kann ruhig mit Martha sprechen und sie glaubte ihm. Diese Ruhe war bei Jesus möglich, weil er genau wusste, dass er immer nur den Willen des Vaters tun soll.


Und wie steht es mit unserer Ruhe?
Gott ist Herr des Todes und des Lebens. Er ist auch Herr der Zeit. Wir sollten seine Ruhe nachahmen. Meiden wir die Eile unserer Zeit. Nutzen wir ruhig unsere Zeit, die Gott uns als seine besondere Gnade geschenkt hat.


Einen gesegneten Sonntag und eine gute Woche wünsche ich Ihnen!
Ihr Pfarrer Drabik


Der Brief an die Gemeinde kann hier auch als PDF heruntergeladen werden.


Nebenan.de  - https://nebenan.de/


Nebenan.de ist ein Netzwerk, dass es in den einzelnen Stadtteilen in Braunschweig gibt. Dort kann man als Nachbar Hilfegesuche aufgeben und Nachbarn können dort ihre Hilfe anbieten. Zur Zeit werden dort besonders Einkaufshilfen gesucht und angeboten zur Unterstützung für die Risikogruppen bei Corona.

Das Netzwerk für dich und deine Nachbarn


20.03.2020:


Liebe Gemeinde,


auf der Internetseite unseres Bistums kann man die neusten Informationen, Maßnahmen und zwei Videobotschaften von Bischof Heiner finden.

Unser Bischof lädt alle Pfarrgemeinden in diesen schweren Wochen zum Gebet ein. Abends um 21.00 Uhr sollen in allen Kirchen die Glocken läuten und zum Gebet aufrufen. (ca.5 Minuten). Das habe ich in einer Videobotschaft unseres Bischofs auf der Homepage unseres Bistumes gehört.

https://www.bistum-hildesheim.de/coronavirus-massnahmen-und-informationen/

 

Aus dem Kölner Dom werden Gottesdienste live übertragen. Der Link dazu lautet: 

https://www.domradio.de/gottesdienst/uebertragungen-im-web-tv

 

ZDF Fernsehgottesdienste können Sie unter folgendem Link aufrufen:

https://www.zdf.fernsehgottesdienst.de

 

Tagesimpulse vom Erzabtei Beuron (Schott) finden Sie hier:

https://www.erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html?datum=2020-3-19

 

Herr Menges (Cyriakus, Timmerlah) hat auch seine ökumenische Laudes (zum Freitag, 20.März) als Gebetshilfe zur Verfügung gestellt. Den Text finden sie hier:

Ökumenische Laudes in der ev. Kirche in Timmerlah vom 20.03.2020

 

Wie auch in der vergangenen Woche habe ich einen Gottesdienst vorbereitet:

Gottesdienst zum 4. Fastensonntag 2020 Laetare


Weitere Unterstützung für ältere, behinderte, kranke und pflegebedürftige Menschen durch die Sozialberatung in Braunschweig:

 

https://www.braunschweig.de/leben/senioren/04_beratung/sozialstation.php

 

Bleiben Sie gesund! 

Einen gesegneten Sonntag und eine gute Woche wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Drabik


17.03.2020:


Liebe Gemeinde!


Die Situation ändert sich schnell. Von Tag zu Tag kommen auf uns Nachrichten zu, die unser Alltag verändern. Das betrifft auch unser kirchliches Leben.


Die Bundesregierung hat gestern (16.03.2020) harte Maßnahmen im Kampf gegen den Coronavirus beschlossen. Vorher noch hat sich auch die Kirchenleitung unseres Bistums dazu geäußert und die Gremien unserer Gemeinde haben eine Absprache diesbezüglich gehalten. Für den kirchlichen Bereich heißt es konkret:


„Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sollen NICHT mehr stattfinden“.


Es ist für uns ein großer Einschnitt in unserem christlichen Gemeindeleben für ungewisse Zeit. Es bedeutet, dass AB SOFORT und bis auf Weiteres alle Veranstaltungen, Treffen und Zusammenkünfte in unserer Kirche, im Pfarrheim, den Kapellen, Altenheimen, im Jugend Café usw. verboten sind.
Die Kirchen dürfen für das Gebet nicht zugänglich bleiben. Nach der Absprache mit Propst Heine wird nur die große Aegidien-Kirche für solchen Zweck dienen. Die Öffnungszeiten werden Sie im Internet unter dem folgenden Link finden:


https://www.sanktaegidien.de


Ich rate Ihnen jedoch zu Hause zu bleiben und von allen möglichen Sozialkontakten Abstand zu nehmen, auch wenn das nur der Kirchenbesuch sein sollte, wo sich wenig Personen befinden. Der Mensch ist ein soziales Lebewesen und neigt schnell dazu ins Gespräch zu kommen, auch wenn da nur zwei Menschen beten. Die Ansteckungsgefahr ist zu groß, das wollen wir nicht!


Es heißt ebenso, dass wir für die nächsten Monate alle geplanten Taufen, Trauungen, Jubiläen absagen müssen. Wir werden zu den betroffenen Familien Verbindung aufnehmen und alles Weitere klären.


Weiterhin bedeutet das, dass die Beerdigungen in den Friedhofskapellen nicht stattfinden dürfen. Es werden nur kleine Trauerfeier vor der Kapelle oder am Sarg/an der Urne mit den entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen gehalten, damit sich die Menschen nicht annähern und den nötigen Abstand voneinander (mindestens 1,5 Meter) halten können. Es ist unsere christliche Aufgabe an die Verstorbenen zu denken und ihnen die letzte Ehre zu erweisen. Tragen Sie aber bitte auch Verantwortung dafür, dass sich zu den Beerdigungen nur der engste Familienkreis versammelt.


Wir wissen nicht wie es weiter gehen wird aber es ist schon abzusehen, dass bald die Veranstaltungen sogar mit geringer Zahl (wie z.B. in Österreich ab 5 Personen) untersagt werden.


Leider muss ich Ihnen heute nur die traurigen Nachrichten übermitteln, aber ich bin überzeugt davon, dass wir als christliche Gemeinde unsere Glaubenskraft nicht verlieren werden, im Gegenteil, in der nicht einfachen Lage können wir uns unterstützen. Die guten Möglichkeiten bringt uns die moderne Technik, wie das Internet.

Schauen Sie einfach bitte auf unsere Internetseite:


Dort finden Sie einige Informationen, u. a. einen Link für die Sonntagsgottesdienste.
Denken Sie bitte an diejenigen, die allein zu Hause bleiben müssen und vielleicht auf unser ermunterndes Wort warten. Ein einfaches Telefonat kann hier viel Gutes bewirken.
Sollte sich in der nächsten Zeit etwas an dieser Situation für uns ändern, werde ich Sie darüber informieren. Bis dahin: bleiben Sie gesund!

Mit besorgten aber herzlichen Grüßen
Ihr Pfarrer Drabik


Der Brief an die Gemeinde kann hier auch als PDF heruntergeladen werden.



14.03.2020:


Liebe Gemeinde,


leider bleiben die Kirchen an diesem Wochenende und bis auf Weiteres leer.

Alle Gottesdienste wurden abgesagt. Ich hoffe, Sie haben dafür Verständnis, denn wir tragen gemeinsam Verantwortung damit sich der Corona-Virus nicht weiter verbreitet.


In solcher einer einmaligen Situation möchte ich Sie bitten, als Gemeinschaft der Betenden zu bleiben. Wir haben zwar keine Gottesdienste, dennoch können wir trotzdem in unseren Häusern und Wohnungen mit unseren Nächsten oder alleine beten. Dazu lade ich Sie und Euch herzlich ein. Kleine christliche Gemeinschaften - kleine Christliche Hausgemeinschaften - so war es zu Beginn des Christentums bereits.


Wir können zu den üblichen Gottesdienstzeiten ein Gebet sprechen oder den Gottesdienst, die Heilige Messe (katholisch oder evangelisch) im Fernsehen verfolgen und mitfeiern. Den Link dazu finden Sie hier:


https://www.zdf.fernsehgottesdienst.de/jahresplaene


Wenn es heutzutage nicht anders geht, unterstützen wir uns gegenseitig indem wir von Zuhause aus füreinander beten und Gott eine Fürbitte in unseren Anliegen vortragen.


Vielleicht können Ihnen auch folgende Texte im Gebet behilflich sein:


Gottesdienst zum 3. Fastensonntag


Bleiben Sie gesund, ich versuche es auch!


Einen gesegneten Sonntag und eine gute Woche wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Drabik